Holzkohlegrills , Gasgrill oder Elektrogrill

Das Jahr nähert sich mal wieder der Sommerzeit, die Ourdoorsaison hat teilweise begonnen. Und wie gerne die Deutschen grillen, ist international bekannt. Erstaunlicherweise stammt der Begriff "grillen" jedoch aus dem Französischen bzw. Englischen Sprachraum, und ist ursprünglich aus dem Lateinischen Begriff "craticulum", also "Kleiner Rost", entstanden. Die Garungsart, die beim Grillen stattfindet, ist ein Braten des Grillgutes durch Wärmestrahlung. Bedingt durch die hohe Oberflächen-Erhitzung wird so das Fleisch äußerlich teilweise besonders knusprig. Die Hitze wandert anschließend nach und nach ins Innere und gart den Kern ebenfalls durch.

Der traditionelle Holzkohle-Grill: Geschmack, Geruch, Konsistenz - Das ist wahres Grillen!
Das Grillen auf einem traditionellen Holzkohlegrill ist wohl die beliebteste und verbreitetste Grillmethode.  Die positiven Aspekte des Grillens mit Holzkohle Grill sind vor Allem die Aromatisierende Wirkung des Rauches und die Einfachheit, auf einer technologischen Ebene, des Grills selbst. Die Negativen Aspekte sind die lange Anheizzeit und die gesundheitlichen Aspekte. Einen Holzkohlegrill anheizen erfordert in der Tat etwas Übung und Disziplin. Der Rauch vom Holzkohle Grill hingegen ist selbstverständlich in geschlossenen Räumen, oder überdachten Bereichen wie Gartenlauben etc... nicht zu gebrauchen, und die Nahrung wird durch diese Methode etwas mit Schadstoffen belastet. Nichtsdestotrotz hat das Holzgrillen einen sehr besonderen urigen Charme, den keine andere Methode bieten kann.

Der Gasgrill - fast so gut wie das Original, für die Indoorgastronomen.
Die Vorteile vom Gasgrill liegen auf der Hand - Der Gas Grill verursacht nur Kohlendioxid und Wasserdampf. Von daher ist ein Gasgrill auch für geschlossene Räume geeignet. Es ist die Methode, die dem Holzgrill noch am ähnlichsten ist, jedoch fehlt selbstverständlich die vollständige Würze des Holzfeuers. Wie auch der Holzgrill ist der mit einer Gasflasche ausgestattete Gasgrill von jeglicher weiteren Energieversorgung unabhängig. Von daher ist er auch beim Camping, im Gartenhaus, und überall dort verwendbar, wo kein Stromanschluss vorhanden ist. Jedoch sind Gasgrills technologisch relativ aufwändig und daher teurer als die anderen Geräte.


Der Elektrogrill - billig, einfach, schnell, aber etwas trostlos.
Der große Vorteil von Elektrogrills sind ihre Einfachheit und kompakte Bauweise. Sie sind in der Tat kompakt genug, um einfach auf dem Esstisch einen Platz zu finden, genau wie ein Fondue-Apparat oder eine Crêpe-Maschine. Auch findet keine Rauchentwicklung statt, nicht einmal Kohlendioxid wird freigesetzt. Ein weiterer Vorteil des Elektrogrills, wie auch bei einem Gas Grill, ist seine einfache Regulierbarkeit wie bei einer Kochplatte. Elektrogrills sind jedoch vom Stromnetz abhängig, von daher nur bedingt in "improvisierten" Wohnbereichen wie Camping und Gartenhaus einsetzbar. Des Weiteren fehlt auch hier der typische "Grillgeschmack", den der Rauch der Holzkohle beiträgt. Auch sind sie meist so aufgebaut, dass unter dem Heizelement ein Wasserbecken angebracht ist, welches einerseits das herunter tropfende Fett auffängt, sowie ein leichtes Maß an Dampf erzeugt, welches einem Austrocknen des Grillguts etwas entgegenwirkt, und andererseits durch den Hitzepuffer-Effekt des Wassers ein überhitzen, und eine Beschädigung des Grills verhindert. Wird jedoch aus Versehen ein Elektrogrill ohne Wasser eingesetzt, wird das Gerät generell beschädigt.

Fazit - Nur Grillen mit Flamme ist echtes Grillen. Diese besondere Art der Nahrungszubereitung hat ja bekanntlich Tradition seit der Urzeit und erinnert uns wohl an den wilden Ursprung der Menschheit. Und außerdem schmeckt es super.

Weitere Informationen zu Thema Grillen finden Sie auch auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Grillen